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Maultierritt

Von Tazzitounte bis Tizi Noucheg

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Programm und Preise

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2 Personen: 2.640,00 Dhs (1.320,00 Dhs / Person)

3 Personen: 3.240,00 Dhs (1.080,00 Dhs / Person)

4 Personen: 3.860,00 Dhs (965,00 Dhs / Person)

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Tagsüber,

Leichter Schwierigkeitsgrad

Ganzjährig verfügbar

Das Beste an unserem Ausflug:

Ein authentisches Eintauchen in das Herz der Berbertraditionen, fernab der üblichen Touristenpfade

8:30 Uhr: Abfahrt vom Riad in einem privaten Fahrzeug mit Fahrer

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Ankunft in Tazzitounte (1400 m) und Weiterfahrt nach Acheg (traditionelles Berberdorf), um die Landschaft der Bergkette zu genießen.

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Mittagessen (traditionelles, hausgemachtes Essen mit frischen, regionalen Produkten)

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Besuch des Dorfes TiZi Noucheg und Rückkehr zum Ausgangspunkt

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Rückkehr zum Riad mit malerischen Fotostopps

Ein Stück Geschichte
  • Tizi N'oucheg ist ein Berberdorf, das auf einer Höhe von etwa 1600 Metern im Herzen eines engen Tals im Hohen Atlas liegt.

  • Das Gebiet um das Dorf ist Teil des Gebiets von Ait Oucheg im Ourika-Tal.

  • Diese Gegend hat eine lange Tradition von Maultierpfaden, die Dörfer, Ackerland, Wasserstellen und Weideflächen (Transhumanzzonen) je nach Jahreszeit miteinander verbinden. Diese Pfade waren für die Lebensweise der Bergbevölkerung unerlässlich, lange bevor es befestigte Straßen gab. (Dies ist ein allgemeines Merkmal der Bergregionen, trifft aber sehr wahrscheinlich auch auf den Weg zwischen Tazzitounte und Tizi N'oucheg zu.)

  • Historisch gesehen waren Dörfer wie Tizi N'oucheg stark von Subsistenzwirtschaft, Viehzucht, saisonaler Weidewirtschaft und lokaler Solidarität (gegenseitiger Hilfe, Zusammenarbeit) abhängig, um Zugang zu Ressourcen (Wasser, Holz, Weideland) zu erhalten.

  • Kollektive Organisationen spielten schon immer eine wichtige Rolle: die gemeinsame Nutzung von Bewässerungswasser, Weideflächen (Agdal) usw. Diese traditionellen Institutionen haben über lange Zeit Ressourcen, Reiserouten und Weideflächen verwaltet.

  • Praktische Funktion: Der Weg zwischen Tazzitounte und Tizi N'oucheg (und ähnliche Wege) verband Dörfer untereinander oder mit den Weideflächen, diente dem Transport von Wasser, Holz und Futter, dem Warenaustausch und dem Erreichen von Märkten oder anderen Dörfern. Maultiertreiber (und Maultiere) spielten dabei eine zentrale Rolle, da es nur wenige oder gar keine für Radfahrzeuge geeigneten Straßen gab.

  • Kulturelle und soziale Verbindung: Diese Wege sind nicht nur zweckmäßig – sie sind auch Orte für Begegnungen, Austausch, Teilen (zwischen Dörfern, zwischen Familien), Feierlichkeiten, saisonale Rituale (Weidehaltung, Naturfeste usw.).

  • Moderne Entwicklung: Im Laufe der Zeit wurden einige dieser Pfade nach und nach durch Wege, kleine Straßen (oder auch durch Verbesserungen bestehender Routen) ersetzt oder ergänzt, viele werden aber weiterhin von Fußgängern oder Maultieren genutzt, insbesondere für touristische Zwecke oder Wanderungen. In Tizi N'oucheg hat sich der Wandertourismus zu einer Einnahmequelle und einem Mittel zur Förderung des lokalen Kulturerbes entwickelt.

  • Im 20. Jahrhundert erlebte das Dorf eine erhebliche Landflucht, da die Bewohner auf der Suche nach Arbeit nach Marrakesch oder anderswohin zogen.

  • Seit 2011 setzt die Tizi N'Oucheg Development Association (ATND), angeführt von Einwohnern wie Rachid El Mandili, Projekte um, um die Trinkwasserversorgung, die Stromversorgung, die Schulen und die sanitären Anlagen zu verbessern und das Dorf autarker zu machen.

  • Das Wegenetz ist in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung: Es dient dem Materialtransport, ermöglicht Besuchern den Zugang, verbindet Dörfer, ermöglicht Landwirtschaft und Weideflächen – alles Bereiche, in denen ATND aktiv ist. Tourismus und Wandern sind einkommensschaffende Aktivitäten, daher ist die Instandhaltung und Verbesserung dieser Wege (wie beispielsweise des Weges Tazzitounte ↔ Tizi N'oucheg) von strategischer Bedeutung.

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